Besuch von Senatorin Müller am 07. April
Wir freuen uns sehr, dass Frau Senatorin Müller, die als Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft (SUKW) für den Platz zuständig ist, unsere Einladung für einen Besuch auf die Waller Mitte und den Stadt.Teil.Raum angenommen hat. Wir werden Ihr den Platz und die vielen Initiativen zeigen und hoffen auf Rückmeldungen für eine Reihe von Baustellen (u.a. die Bäume (s.u.), die Tore, den Bauwagen/Container, Schattenplätze) über die wir mit Ihr sprechen wollen.
BI-Treffen am 07. April
Am Dienstag, den 07. April treffen wir uns ab 19 Uhr in der Helga in der Helgolander Str. 22 (s. https://www.helga-kneipe.de/).
Themen werden die Absage des Stadt.Teil.Festes, der Besuch der Senatorin, die Bäume auf der Dreiecksfläche, die „lebendige Vegesacker“, die Fußballtore, die Situation auf dem Platz und einiges mehr sein.
Wir freuen uns auf alle, die sich für den Platz interessieren.
Quartiersgespräch am 11. April
Wie bereits angekündigt, beginnen am 11. April die Quartiersgespräche rund um die Vegesacker Straße. Den Auftakt macht eine Gesprächsrunde zur Vegesacker Straße selbst. Vor der Helgolander Schule treffen wir uns ab 14 Uhr, um über die Straße zu sprechen.
Als Gäste sind die Verkehrsplanerin Sophie Tiemann und Jens Rillke von der Quartiersmeisterei Bremerhaven dabei.
Wie freuen uns, wenn sich viele an dem Gespräch beteiligen!
Die weiteren Termine sind:
25. April: „Stadt.Teilen“ vor und in dem Stadt.Teil.Raum
09. Mai: „Stadtteil-Geschichten“ auf dem Familie David-Platz
30. Mai: „Straßenfest“ auf der Vegesacker Straße vor dem Parklet
Mitmachgarten sucht Unterstützung
Die Saison beim Mitmachgarten beginnt. Laura übernimmt wieder die Koordination und freut soch über Unterstützung für ein paar noch freie Beete und auch sonst.
Meldet Euch am Besten per Mail an garten@wallermitte.de

Die Bäume bleiben, bis auf Weiteres
Anfang März wurde auf der Dreiecksläche bei „Ofen Ammermann“ hinter der Waller Mitte eine Baustelle eingerichtet, die laut Bauschild für die neue Fahrradpremiumroute sein soll. Die Planung für diesen Bereich wurde im letzten Sommer nach der Intervention von vielen Waller*innen, u.a. auch aus den umliegenden Schulen und Kindergärten, intensiv diskutiert und nach einem durchaus aufwändigen und z.T. hitzigen Beteiligungsprozess mit fast hundert Beteiligten zu einem guten Ende geführt.
Am Mittwoch, den 11. März haben wir bemerkt, dass vier Bäume auf der Dreiecksfläche zur Fällung markiert sind. Es gab es keine Informationen zu Fällungen in dem Bereich und auch auf Nachfrage beim Ortsamt wusste man zunächst nichts.
Wir sind besonders irritiert, da in dem Beteiligungsprozess zur Neuplaung der Dreiecksfläche (s. Beiratsprotokolle vom 16. und vom 26. Juni 2025 (https://www.ortsamtwest.bremen.de/walle/protokolle-2023-2027-xiv-amtsperiode/fa-bau-umwelt-verkehr-35193) ausdrücklich betont wurde, dass die Planung keine Baumfällung notwendig macht: „Die neue Planung weicht von der alten Planung ab, sodass keine Bäume mehr gefällt werden müssen. Es wird eine Baumneupflanzung eingeplant und mehr Flächen werden entsiegelt.“
Hier der WK-Artikel vom 19. Juni 2025, der die Planung thematisert:

Mittwochnachmittag kam dann die Information, das Hansewasser die Bäume wegen einer Kanalsanierung fällen möchte und eine Sondergenehmigung von der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft (SUKW) erhalten habe. Es ist schon absurd, dass wir eine gelungene Planung des Amtes für Straße und Verkehr (ASV) haben, die dann kommentarlos und ohne Vorwarnung von SUKW abgeräumt wird…
Wir haben uns dann umgehend an die Senatorin für gewandt, die den Vorgang intern klären wollte.
Donnerstagfrüh rückten dann aber schon die Bauarbeiter an, um die Bäume zu fällen. Nach einer spontanen Demo, um die Bäume zu bewachen und einem etwas längeren Hin- und Her mit verschiedenen Dienstellen hat die Umweltsenatorin die Fällgenehmigung auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.
Jetzt stehen Gespräche an, ob bei den Planungen von Hansewasser, die umfangreiche Planung und Beteiligung für die Dreieicksfläche berücksichtigt wurde und ob die Bäume stehen bleiben werden.
Am 13. März 2026 hat SUKW die Sonderfällgenehmigung für Hansewasser offiziell Widerrufen. Die Bewertung der Bäume sieht jetzt wohl anders aus, da die bewertende Stelle seit gestern weiß, dass es ein Planverfahren mit Bürgerbeteiligung und ein großes Öffentliches Interesse an den Bäumen gibt. Dies kann dazu führen, das Mehrkosten für den Erhalt der Bäume gerechtfertigt sind. Die Frage stellt sich natürlich, warum SUKW nicht von vorneherein das Planverfahren berücksicht hat und wie der Informationsfluss in der Behörde sonst so organisiert ist…
Die Bäume sind damit noch nicht gerettet, aber Ihr Erhalt ist und damit die Aufrechterhaltung der Planung vom letzten Sommer ist damit wahrscheinlicher.
Wir bleiben dran …
Hier der Artikel dazu im WK vom 16. März 2026: